Unwettereinsätze

Datum: 22. Juni 2021 um 15:00
Alarmierungsart: Funkmeldeempfänger & Sirene
Einsatzort: Stadtgebiet
Einsatzleiter: Feuerwehrkommandant Michael Noe
Einheiten und Fahrzeuge:

  • Abteilung Tauberbischofsheim: KdoW, ELW, TLF 16/25, HLF 20, RW 2, STW, GW-T
  • Abteilung Dittigheim: GW-TS Dittigheim
  • Abteilung Hochhausen: GW-TS Hochhausen
  • Abteilung Impfingen: GW-TS Impfingen
Weitere Kräfte: Bürgermeisterin Anette Schmidt, Kreisbrandmeister Andreas Geyer, Notfallmanager DB, Polizei


Einsatzbericht:

Eine kleine und lokale, aber sehr heftige Gewitterzelle mit Starkregen traf am Nachmittag Tauberbischofsheim, besonders den Ortsteil Hochhausen.

Um 15:00 Uhr wurde der erste Wasserschaden in einem Gebäude in Hochhausen gemeldet. Bereits wenige Minuten nach der Alarmierung kamen weitere Einsatzstellen hinzu, unter anderem die Landstraße in Richtung Külsheim, die überschwemmt war, aber auch weitere Wasserschaden – vor allem in Hochhausen.

Aus diesem Grund wurde direkt nach Alarmierung die Führungsgruppe im Gerätehaus installiert, um die Einsatzstellen zu koordinieren. Aufgrund des Schwerpunkts in Hochhausen wurde dort eine Abschnittsleitung mit dem Einsatzleitwagen (ELW) installiert – dieser koordinierte die Einsatzkräfte vor Ort.

Insgesamt arbeitete die Feuerwehr Tauberbischofsheim 15 Einsatzstellen ab – überwiegend in Hochhausen, aber auch in Impfingen. Die Wasserschäden in den Wohnhäusern wurden mittels Tauchpumpen und Chiemsee-Pumpen beseitigt. Die Straßen vor Ort wurden zudem von Geröll befreit.

Da auch ein Hang auf einen Gleis-Abschnitte der Bahn abzurutschen drohte, wurde ebenfalls ein Notfallmanager der DB an die Einsatzstelle beordert.

Für die erforderliche „Man-Power“ wurde auch die Abteilung Dittigheim nach Hochhausen alarmiert. Das HLF der Abteilung Stadt war während der Großschadenslage im Gerätehaus in Bereitstellung um mögliche Paralleleinsätze abzuarbeiten.

Gegen 20 Uhr waren die insgesamt 15 Einsatzstellen abgearbeitet.

Ebenfalls machte sich Bürgermeisterin Anette Schmidt vor Ort ein Bild von der Lage – Kreisbrandmeister Andreas Geyer war im Gerätehaus bei der Führungsgruppe vor Ort.