Zimmerbrand

Die Feuerwehr Tauberbischofsheim wurde mit der Abteilung Stadt und der Führungsgruppe mit dem Alarmstichwort „B4 – Zimmerbrand mit Personen in Gefahr“ in die Straße „Am Heimbergsflur“ alarmiert.

Vor Ort stellte sich heraus, dass es zum Brand eines E-Sooters in einem Zimmer eines Wohnheimes kam. Die Feuerwehr evakuiert das gesamte Wohnheim. Parallel ging ein Trupp unter Atemschutz zur Brandbekämpfung vor. Das Feuer konnte rasch gelöscht und der E-Scooter ins Freie gebracht werden. Im Nachgang daran wurden Nachlöscharbeiten sowie Belüftungsarbeiten im Gebäude vorgenommen.

Aufgrund des Brandrauches war das Zimmer zunächst nicht mehr bewohnbar.

Der Rettungsdienst war mit mehreren Rettungswägen, Notärzten, einem Leitenden Notarzt sowie einem Organisatorischen Leiter vor Ort. Ebenfalls machte sich der stellvertretenden Kreisbrandmeister Nord, Thorsten Schmitt, vor Ort ein Bild der Lage.

Die Koordinierung des Einsatz wurde durch die Führungsgruppe übernommen. Die Einsatzleitung hatte der Leiter der Feuerwehr, Stefan Lindtner, sowie als Zugführer der Abteilungskommandant David Klinger inne.

Amtshilfe – Personensuche

Die Feuerwehr Tauberbischofsheim wurde im Rahmen der Amtshilfe zu einer Personensuche alarmiert. Im Stadtgebiet Tauberbischofsheim wurde ein Kind als vermisst gemeldet.

Die Feuerwehr unterstützte die Suche entlang der Radwege an der Tauber. Zudem wurde im Feuerwehrgerätehaus die Führungsgruppe bereitgestellt und die Räumlichkeiten für die ebenfalls alarmierte DLRG und Rettungshundestaffel zur Verfügung gestellt.

Glücklicherweise tauchte das Kind einige Zeit später unversehrt wieder auf, sodass die Suche beendet werden konnte.

Busunfall

Die Feuerwehren Tauberbischofsheim und Königheim wurden gemeinsam mit einem Großaufgebot des Rettungsdienstes mit dem Alarmstichwort „MANV 2* – Massenunfall“ zu einem Verkehrsunfall mit Beteiligung eines Busses zwischen Gissigheim und Pülfringen alarmiert. Auf der Anfahrt erhielten die Einsatzkräfte durch die Leitstelle Main-Tauber die Zusatzinformation, dass es sich um einen mit rund 15 Kindern besetzten Schulbus handelte, dessen Fahrer noch im Fahrzeug eingeklemmt sei.

An der Einsatzstelle bestätigte sich dies: In dem Bus, der eine Böschung hinauf gefahren war, war der schwer verletzte Busfahrer noch eingeklemmt. Die insgesamt 17 Schulkinder waren bereits aus dem Bus ins Freie gelangt und konnten durch den Rettungsdienst gesichtet werden – acht von ihnen zogen sich leichte Verletzungen zu und wurden rettungsdienstlich betreut; die neun weiteren Kinder blieben unverletzt.

Die Feuerwehr begann unverzüglich mit der patientenorientierten Rettung des eingeklemmten Fahrers. Nach der Befreiung konnte dieser über die Blschung nach unten gebracht und zur weiteren Behandlung an den Rettungsdienst übergeben werden. Die Feuerwehr Königheim nahm anschließend ausgelaufene Betriebsstoffe auf – die Feuerwehr Tauberbischofsheim konnte den Einsatz derweil bereits beenden.

Insgesamt waren zur Rettung und Versorgung der 18 Beteiligten über 100 Einsatzkräfte der Feuerwehren, von haupt- und ehrenamtlichem Rettungsdienst und der Polizei an der Einsatzstelle.

*MANV 2 = Massenanfall von Verletzten Stufe 2 (11-25 Verletzte)

*MANV 2 = Massenanfall von Verletzten (11-25 Verletzte)

Waldbrand

Die Feuerwehr Tauberbischofsheim wurde am Nachmittag des 11.06.2023 zu „zwei Rauchsäulen im Bereich des Edelberg-Waldes“ alarmiert.

Bereits auf der Anfahrt konnten zwei Rauchsäulen wahrgenommen werden. Der ELW der Feuerwehr Tauberbischofsheim erkundeten sofort innerhalb des Waldes die Einsatzstellen – im weiteren Verlauf unterstützte hierbei zusätzlich der Kommandowagen. Durch die Erkundung wurden insgesamt drei parallele Brandstellen, an unterschiedlichen Orten im Wald, gefunden. Aufgrund der drohenden Ausbreitung durch den trockenen Boden und den herrschenden Wind sowie die schlecht erreichbaren Brandstellen wurden umfangreiche Nachalarmierungen veranlasst, um in jedem Fall ausreichend Wasser vor Ort zu haben.

Aus diesem Grund wurden die beiden Wechselladerfahrzeuge mit den Abrollbehältern Wasser aus Bad Mergentheim und Markelsheim, das Tanklöschfahrzeug TLF4000 aus Wertheim, je ein Löschgruppenfahrzeug aus Lauda und Großrinderfeld, ein Tanklöschfahrzeug TLF 16/25 sowie der Gerätewagen Logistik mit Wasserföderungskomponente aus Grünsfeld und die Abteilungen Distelhausen und Dittigheim nachalarmiert.

Es wurden zudem Einsatzabschnitte gebildet, um die Lage übersichtlicher zu gestalten. Durch die Vielzahl an Einsatzkräften konnten die Brände unter Kontrolle gebracht werden. Trotzdem brannten mehrere hundert Quadratmeter Wald – ein genaues Ausmaß lässt sich noch nicht abschätzen. Im Anschluss wurden die Brandstellen nochmals ausgiebig bewässert und kontrolliert, um ein erneutes Wiederaufflammen zu verhindern.

Insgesamt waren ca. 90 Feuerwehrkräfte unter der Leitung des Leiters der Feuerwehr Stefan Lindtner im Einsatz. Zudem war das Deutsche Rote Kreuz TBB zur Absicherung der Einsatzkräfte mit einem Rettungswagen und die Polizei mit mehreren Streifenwagen vor Ort. Ebenfalls vor Ort waren der stellvertretende Kreisbrandmeister Heiko Wolpert und Bürgermeisterin Anette Schmidt.

Wir bedanken uns bei allen beteiligten Feuerwehren für die hervorragende Unterstützung und Zusammenarbeit!

An alle Bürgerinnen und Bürger: bitte unterlasst das Rauchen, Grillen und generell offenes Feuer im Wald – aufgrund der Trockenheit herrscht enorme Waldbrandgefahr!

Zudem weisen wir daraufhin, dass Schaulustige an der Einsatzstelle lediglich die Einsatzkräfte behindern – unterlassen Sie dies bitte künftig! Wir berichten im Nachgang ausführlich über die bekannten Kanäle.

Verkehrsunfall

Am Fronleichnams-Feiertag kam es auf der Autobahn A81 zu einem schweren Verkehrsunfall.
Entgegen der Erstmeldung befand sich der Unfall nicht in Richtung Heilbronn, sondern zwischen Boxberg und Ahorn in Fahrtrichtung Würzburg.

Bei Eintreffen der Einsatzkräfte waren keine Personen mehr in den Fahrzeugen eingeklemmt. Es waren mehrere Fahrzeuge, darunter ein sogenannter „Erlkönig“ in den Unfall verwickelt – zudem gab es drei schwer- und vier leichtverletzte Personen.
Die Feuerwehr sicherere die Einsatzstelle mittels einer Vollsperrung ab, führte das Batteriemanagement an den Fahrzeugen durch und unterstützte den Rettungsdienst.

Neben diversen Rettungswagen und Notarzteinsatzfahrzeugen, kam auch der Rettungshelikopter Christoph 27 zum Einsatz.
Nach knapp 4 Stunden war der Einsatz für die Feuerwehr beendet.

Verkehrsunfall, eingeklemmte Person

Die Feuerwehr Tauberbischofsheim wurde, gemeinsam mit den Feuerwehren aus Werbach, zu einem Verkehrsunfall nach Werbach alarmiert. Auf der dortigen Straße in Richtung Gamburg kam es zu einem Verkehrsunfall mit zwei Personen.

Entgegen der Alarmmeldung waren bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte keine Personen mehr in den PKWs eingeklemmt, sodass die Kräfte der Feuerwehr TBB den Einsatz abbrechen konnten.